am rande...

Mitglied werden!

Newsletter

termine
Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Zurück

SPD gratuliert zu 40 Jahren Gemeinwesenarbeit in Arheilgen

01.09.2015

Jusos Arheilgen haben mit zur erfolgreichen Arbeit beigetragen

Muckerhaus

Die Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit unter der Trägerschaft von Diakonie und Caritas gibt es jetzt seit 40 Jahren im Stadtteil. 1975 übernahmen die beiden Wohlfahrtsverbände das seit 1972 existierende studentische Projekt.

 

„Wir gratulieren herzlich zu diesem Jubiläum und danken allen, die daran mitgewirkt haben, dass die Gemeinwesenarbeit in Arheilgen ein so großer und langandauernder Erfolg werden konnte“, so der Vorsitzende der SPD Arheilgen Hanno Benz, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament ist und der Arheilger SPD-Stadtverordnete Horst Adalbert Härter. Die Kontinuität zeige, dass die Zusammenarbeit mit den Menschen im Stadtteil über Jahrzehnte hervorragend funktioniert und zusammen mit ihnen stetig und erfolgreich an einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Arheilgen gearbeitet wurde.

 

Bedarf für Soziale Arbeit in Arheilgen wurde früh erkannt: Jusos Arheilgen haben mit angepackt

Schon früh wurde erkannt, dass es vor Ort neben Wohnraum auch ein soziales Angebot für die Anwohner und ihre Familien geben musste. Studenten der Evangelischen Fachhochschule für Sozialarbeit befragten die Anwohner und kamen zu dem Ergebnis, dass dringend ein Angebot für die Kinder geschaffen werden muss. Letztendlich brachte diese Befragung den Stein ins Rollen. Nachdem in einem der Flachbauten in der Rodgaustraße eine Wohnung frei wurde, stellten Bürgermeister Horst Seffrin (SPD) und Stadtrat Heribert Wenzel (SPD) diese Wohnung für Sozialarbeit zur Verfügung. Die Arheilger Jungsozialisten, zu denen auch Horst Adalbert Härter gehörte, renovierten sie  und so entstand die Arheilger „Spiel- und Lernstubb“. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Höheren Fachschule für Sozialarbeit (heute: Evangelische Hochschule Darmstadt) konnten schon bald studienbegleitende Praktika angeboten werden. Dies war auch der Einstieg in die Hausaufgabenhilfe. Aber es wurde nicht nur gearbeitet, auch der Spaß kam nicht zu kurz und es gab auch Zeit für das gemeinsame Spielen. Hier wurde vor allen viel von den damaligen Arheilger Jusos organisiert und begleitet. Die Räume konnten auch am Abend für Veranstaltungen genutzt werden. Schon bald war klar, dass die Arbeit, um sie dauerhaft zu sichern, professionalisiert werden musste. Die Gemeinwesenarbeit erschien allen dafür besonders geeignet. 1975 war es dann soweit. Die Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit unter der Trägerschaft von Diakonie und Caritas übernahmen die Arbeit, die als studentisches Projekt begann.

 

Noch ein Jubiläum: 10 Jahre Grundsteinlegung Muckerhaus

2005 wurde der Grundstein für das heutige Muckerhaus gelegt, so dass es in diesem Jahr noch ein Jubiläum zu feiern gibt. Der Bau des Muckerhauses wurde von der rot-grünen Stadtregierung unter sozialdemokratischer Federführung von Wolfgang Glenz beschlossen und umgesetzt. Bereits in den 80er Jahren wurden die ersten Anträge für die Finanzierung eines Gemeinschaftshauses gestellt, 1988 gab es erste Pläne von Architekten. Im Dezember 2001 wurde die Planung durch die Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht. Im Jahr 2002 erfolgte eine vorläufige Planung, Kostenabschätzungen und die Beauftragung von drei Architekturbüros mit Plänen für das Gemeinschaftshaus. Die Umsetzung begann 2005. Aber das lange Warten hat sich gelohnt. Das Muckerhaus ist ein fester Bestandteil in Arheilgen und gar nicht mehr wegzudenken.

 

Jugendhaus und Gemeinwesenarbeit gehören für die SPD zusammen

„Die gute Lebensqualität im Stadtteil ist das Ergebnis der Gemeinwesenarbeit vor Ort. Arheilgen wächst und vor allem junge Familien wohnen gerne hier“, sind sich Benz und Härter sicher. Zu einer erfolgreichen Gemeinwesenarbeit gehört für die SPD auch ein Jugendhaus. „Wir finden es daher sehr schade, dass die Sozialdezernentin plant, das Jugendhaus Messeler Straße abzureißen und an einem anderen Standort zu verlagern“, erklären Benz und Härter.